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CD-Tipps, Downloads, Musiktermine und Klassik-News

 

Lang Lang als erster Klassikkünstler mit exklusivem Live-Konzert in Second Life.

Klassik im virtuellen Raum hat es bisher noch nicht gegeben. Man kann nur hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht um die Neugier der Nutzer zu wecken, sich einmal ein Life-Konzert im realen Leben anzuschauen.

Hier die Bilder...

 

Tipp: Erich Urbanner: Kontrabasskonzert. Diese Aufnahme wurde ursprünglich auf Telefunken veröffentlicht und war jahrelang vergriffen.

Sie gehört zu den heute selten gewordenen klanglichen "Schlaraffenland"-Aufnahmen. Ein unbedingtes "Muss" für Musikliebhaber und Klangästheten. Nur im ORF Shop erhältlich.

 

Michael Schlechtriem Einer der grossartigsten Tipps der letzten Jahre war z.B. Paul Schoenfields "Four Parables, Vaudeville, Klezmer Rondos" (leider vergriffen) Sound Vaudeville.

Die Paderewski/Scharwenka Konzerte mit Earl Wild erwiesen sich natürlich auch als willkommene Leckerbissen. Aber ich werde erst einmal Titel erwähnen, die Sie eventuell kaufen können:

Bo Linde (1933 - 1970): Sinfonie No. 2 / Violinkonzert.

Bo Linde (1933 - 1970): Violinkonzert / Cellokonzert (Die BIS Aufnahme des Violinkonzertes ist besser).

Eugene Goossens (1893 - 1962) : Sinfonie No. 2. Weitere Goossens Aufnahmen: Sinfonie No.1| Divertissement | Klaviermusik.

Bernard Herrmann Film Scores

...ungewöhnlich sorgfältig mit reinem Röhrenequipment aufgenommen. Unbedingte Empfehlung, sogar die "Storm Cloud" Cantata von Arthur Benjamin in der Orchestrierung von Herrmann ist drauf.

 

Termine

München GPT, Freitag/Samstag, 20, / 21.7. Terterian: "Das Beben".

Links: E. Klemm | Terterian | Max Nyffeler

 

Ingrid Höfer Geniessen Sie Ingrid Höfer - hör moin flehon...

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...und zum Frühstück woiche oder harte Eier?

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- nur Florence Foster Jenkins sang besser. (Video).

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Link: Tamino.

Fanpost

In diesem Video geht's dagegen schon richtig troimorisch zivilisiert zu:

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Ole HansenWenn das so weitergeht,

können wir hier bald ein Kuriositätenkabinett

mit beeindruckenden Stimmdarbietungen zusammenstellen.

Hören sie unbedingt Ole Hansen. Also, wer noch Aufnahmen einer singenden Großtante oder ähnliches besitzt, möge sich mit mir in Verbindung setzen. Aber bitte keine "Ich glaube, ihr Hund kann gar nicht sprechen" Versionen.

 

Tipp

Wer kennt nicht bei MP3-Playern das Problem mit den piepsigen Ohrstöpseln. In der Regel nutzen sie die Leistung des Gerätes nicht einmal zu 20%. Selbst die teueren Exemplare lehren das klangliche Grausen.

Nun ist der Behringer HPS 5000 nicht unbedingt als Stadt- oder Bahnkompatibel zu bezeichnen, aber er vergrößert das Entsetzen über die Knöpfe ungemein. Selbst teuere Artgenossen müssen sich schämen. Es sei denn, wir reden über einen AKG K 1000, der mit ca. 1.500,-€ schon eine etwas andere Klasse darstellt..

Dieser Kopfhörer ist höchstwahrscheinlich ein Zufallsprodukt, also kaufen solange es ihn noch gibt. Der Preis liegt zwischen 35,- und 40,-€.

 

Dieter Ennemosers Theorie

Dieter Ennemosers C37-Theorie (und -Praxis)

"Über Absolutheit und Wahrnehmung von Tonschönheit".

In der vorliegenden Schrift werden zum ersten Mal die Thesen des Tiroler Geigenbauers und Akustikforschers Dieter Ennemoser und deren vorläufige praktische Anwendungen in umfassender Weise erörtert. Es ist dies die erste wissenschaftliche Veröffentlichung über Gedankengänge, Experimente und Resultate der Ennemoser'schen Forschungen, vervollständigt durch eine Biographie (bis zum derzeitigen Stand).

Die Auswirkungen dieser Forschungsergebnisse sind derzeit noch nicht absehbar. Selbst Halbleiter-Hersteller machen sich zur Zeit Gedanken über Maß- und Resonanzverhältnisse auf Platinen.

Die Entwicklungsresistente HiFi-Industrie setzt allerdings weiter auf Marketing-Gimmicks wie Aluminium, ungeeignete Membranformen und große Sprüche.

TippMelodiya existiert wieder! Hier lassen sich gewaltige Schätze heben. Die Aufnahmequalität ist in der Regel hervorragend. Sie wurde in der Vergangenheit nur durch schlechte Überspielungen und zweifelhafte Pressqualität getrübt. Ich wünsche den Machern viel Erfolg! (WDR-Link)

TippEndlich macht sich jemand Gedanken über unverfärbte Audio-Aufnahmen. Mir persönlich geht dieses designte "Stückwerk" mit Noise Gates und anderem Klimbim schon lange ungeheuer auf die Nerven. Besuchen Sie DavidArt.

 

TippNeues Brahms-Requiem unter Rattle. Nein, sie haben sich nicht verhört, wenn Sie am Anfang Holsts "Planeten" hören (Podcast 15:50min.):

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und hier hören Sie wirklich, Holsts "Paneten". (Podcast 13:39min.):

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TippAngst vor zeitgenössischer Musik? Probieren Sie es aus: Christopher William Pierce - "Aquarelle" wird Sie an Debussy oder Ravel erinnern. (Download: Peabody - ab und zu Ladeprobleme!), besuchen Sie ihn bei Myspace oder hören Sie Frederik Magles - "The Hope" (Download: Eigene Seite).

George LamEbenfalls bei Peabody:

George Lams "Homecoming" -

erinnert mich ein wenig an Adams.

 

 

TippBenjamin Brittens Seefahrer-Oper "Billy Budd" geizt mit wohliger Matrosenromantik, denn es geht um Intrigen, Chaos und menschliches Versagen. Die neue Hamburger Inszenierung brilliert dennoch mit viel Pathos und Mut zum Kitsch - und einem formidablen Sängerensemble...

TippTrickfilme "Klassik" gibt's hier.

TippRudi Stephan - ein Komponist dessen wenige erhältliche Aufnahmen sich wirklich lohnen.

TippJosef Tal: Symph 1-3 und 4-6. Autobiografie.

TippWer Mendelssohn und Grieg mag, dem wird auch Nils Gades 5. Sinfonie für Klavier und Orchester gut gefallen - nichts aufregendes, aber sehr hübsch. Eine weitere Empfehlung - seine Orchesterwerke auf CPO. Um das Delius Violinkonzert kennenzulernen ist vielleicht die Naxos Aufnahme geeignet. Um Bantock kennenzulernen empfehle ich seine Hebridean Symphony.

 

Chinesische KlassikOder haben Sie Lust auf Chinesische Klassik als Stream?

Ausserdem gibt es hier einige MP3s zum Download.

Xian XinghaiUnd hier ein Chinesisches Musik-Archiv.

Dort steht Xian Xinghais Original Yellow River Kantate von 1939 zum Download bereit.

In Europa ist nur das 30 Jahre später daraus entstandene "Yello. River Concerto" bekannt (Video).

Das Violinkonzert "Butterfly Lovers", hier der erste Satz - fast als rein

akrobatische Darstellung - gehört auch zu den wenigen in Deutschland gekannten chinesischen Werken. Man kann es hierzulande aus Mentalitätsgründen als "trivial" bezeichnen, muss aber nicht (meines Wissens hat André Rieu es noch nicht in sein Programm aufgenommen, und Helmut Lotti hat noch keinen Text ausgebrütet um es zu singen).

 

TippRecht leichte Kost, gut zu hören und gut aufgenommen: Isaak Schwartz's "Yellow Stars" - fast Filmmusik. Echte, legendäre Filmmusik: Bernhard Herrmanns Psycho mit McNeely. Die alte Originalaufnahme von 1960 gibt's leider nicht mehr. Und hier derTipp von Michael s.o.

 

Tipp Rau und karg wie Islands Scholle ist auch die Musik von Jón Leifs (1899-1968). Der bedeutendste Komponist des nordischen Inselstaates hat Feuer und Eis seiner heimatlichen Landschaft in eindrucksvolle Tonbilder gebannt, die quer zu allen Schulen der Moderne stehen. In Mitteleuropa ist diese Musik nahezu unbekannt; für das Iceland Symphony Orchestra ist sie gewissermaßen tägliche Kost. JPC-Link

 

Joyce HattoDie Sache beschäftigt zur Zeit die Klassikszene und beschämt viele Kritiker, die darauf hereingefallen sind. Die britische Pianistin Joyce Hatto, letztes Jahr 78-jährig verstorben, hatte sich 1976 wegen eines Krebsleidens aus dem Konzertbetrieb zurückgezogen, dann aber in den 90er wieder eigenproduzierte Aufnahmen veröffentlicht, die von so manchem Kritiker übermäßig gelobt wurden...

Links: Gramophone | Pristine Classical | Music Magazine | Classic Today | Tamino | Spiegel

 

 

Glocke Klang

 Zu diesem Thema habe ich einiges zu sagen. Bei mir steht grundsätzlich die Musik im Vordergrund, sonst würde ich keine MP3s hören (ausschließlich über Kopfhörer) . Das ist - klanglich gesehen - Kinder-Kasperle-Theater ohne vernünftige Dynamik. Aber richtig angewendet hat's durchaus Vorteile. Über Kopfhörer (das heisst, nicht breitbandig) bleibt die Musik am Stück, das Timing stimmt, und ich muss keine zischenden Hochtönerchen oder Pauken, die wie im geschlossenen Kleiderschrank klingen, überhören.

Was sich allerdings in den letzten Jahren aufnahmetechnisch geleistet wird, nur weil's möglich ist, spottet jeder Beschreibung. Noise Gates, das sind Geräte, die das Signal stummschalten, wenn ein bestimmter Pegel unterschritten wird, sind für mich ein reines Ärgernis. Sie töten jedes Raumempfinden. Ein Ton soll im "Nichts" entstehen und dort enden? Schlimmer noch: Ich besitze ein "Hörbuch" wo dieser Effekt maßlos übertrieben wird. Nach jeder Silbe, nach jedem Wort ist der Hintergrund tot. Das ganze klingt fast wie Hundegebell (im Schalltoten Raum) - kein Ein- und kein Ausschwingen. Eingefleischte Techniker werden das bejubeln, denn die Aufnahme ist klinisch "rein". Ich kann mich allerdings nicht auf den Text konzentrieren und muss manche Stellen mehrmals hören - eine Bahnsteig-Lautsprecherübertragung ist dagegen fast eine Wohltat, allerdings durchaus vergleichbar.

Ich habe Mittelwellensender wie aus 'nem Joghurtbecher, eiernde LPs mit Höhenschlag, quietschende, leiernde Kassetten, steril und kalt klingende CDs, optimodisierte Radiosender oder eindimensionale undynamische MP3s überlebt, aber diese Dinge sind systemspezifisch und nicht weiter tragisch. Die Musik absichtlich zu zerstören, steht auf einem ganz anderen Blatt. Leider häufen sich diese Dinge - ich besitze einige Aufnahmen, die dermaßen dynamikkomprimiert sind, dass jeder Ton gleich laut daherkommt. Das hat mit Musik nicht mehr allzuviel zu tun. In den Rezensionen wird darauf in der Regel nicht eingegangen.

Ein anderes Ärgernis ist die Angewohnheit ein Werk an verschiedenen Abenden aufzunehmen und zusammenzuschneiden. Hierfür gibt's blendende Beispiele. Diese Aufnahmepraktiken bleiben übrigens auf einer MP3 Datei erhalten und stören genauso wie über breitbandige Medien abgehört - auf guten HiFi-Anlagen wird's dann für mich unerträglich. Ich betone "für mich" weil ich einige Leute kenne, die es nicht einmal hören, wenn man sie darauf hinweist. Manchmal frage ich mich ob es die "Macher" selbst nicht hören, oder nach dem Motto arbeiten: "Es wird schon nicht auffallen".

Demnächst werde ich dem Thema "Klang" eine separate Seite widmen.

 

Video des Monats: Salome

 

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